18.08.04 / 19:00h
NASENKOPF und KLEINE WILDE
Elli Graetz - Grafik / Hans Scheib - Figuren
Kulturaustauschprojekt mit Berlin -Treptow/Köpenick

Vernissageablauf

Grussworte
Evelyne Bermann, Mitglied des Kulturbeirates der Fürstlichen Regierung,
Doris Thyrolph, Leiterin Fachbereich Kultur des Bezirksamtes Treptow-Köpenick von Berlin

Lyrik
Uwe Kolbe liest eigene Texte.












Öffnungszeiten: Fr 17 - 20 Uhr, Sa/So 14 - 17 Uhr


Hans Scheib

1949 in Potsdam geboren, 1971-76 Studium an der Hochschule für bildende Künste in Dresden, lebt und arbeitet in Berlin. 1995 Förderpreis der Akademie der Künste, Berlin. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Altshausen, Amsterdam, Basel, Bremen, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt a. Main, Köln, Mannheim, Paris, Schwetzingen, Weinheim, Wilhelmshaven.

"Der Bildhauer Hans Scheib gehört im zeitgenössischen Kunstgeschehen zu den wenigen figurativen Bildhauern von Rang. Seine in Holz geschlagenen Figuren leben von der dramaturgischen Geste, von der emotionalen Verdichtung im Wechselspiel von Form und Farbe. Das Plastische ist bei ihm sinnlich, sinnstiftender Genuss zwischen Schock und Anmut. Mal blockhaft kompakt in formaler Reduktion belassen, mal filigran aufgelöst und detailreich inszeniert, sind die Arbeiten von Hans Scheib immer Ausdruck einer singulären Formensprache." (Friedrich W. Kasten)

Elli Graetz

1947 geboren in Berlin, 1971-76 Studium an der Hochschule für bildende Kunst in Berlin-Weissensee, lebt und arbeitet in Berlin und Neu Globsow. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Berlin, Eschen, Fürstenwalde, Güstrow, Halle, Jena, Magdeburg, Rheinsberg, St. Gallen, Salzburg, Tychy.

"Elli Graetz arbeitet vorzugsweise im grafischen Genre, d.h. von der Bildfindung bis zur druckgrafischen Behandlung ist sie direkt am Gestaltungsprozeß beteiligt.Dieser erweist sich stets als ein produktiver wie herausfordernder Akt. Mal kann das bildnerische Thema Ausgangspunkt der Suche nach einprägsamer Wirkung in einer Drucktechnik sein, aber auch umgekehrt, sie widmet sich einem Druckverfahren um stilistische Variationen zu erproben. Ihre Grafiken erreichen eine Kraft und Intensität, die aus einer assoziationsreichen Bildsprache resultiert, einer nachdenklichen Innerlichkeit wie naturhaften Empfindung."
(Dietlinde Schirmacher)

Uwe Kolbe

1957 in Berlin geboren, lebt in Tübingen, erhielt 1993 den Tübinger Friedrich-Hölderlin-Preis. Zahlreiche Publikationen, u.a. „Bornholm II“ Gedichte (Aufbau-Verlag), „Vaterlandkanal“ (Suhrkamp), „Vineta“ Gedichte (Suhrkamp), „Renegatentermine“ (Suhrkamp), „Die Farben des Wassers“ Gedichte (Suhrkamp)

"Ziemlich verloren steht er da, dieser Dichter, der aus seiner Ratlosigkeit keiner Hehl macht. Viel mehr als sich und seine Sprache hat er nicht, um vorzustoßen in die Geheimnisse der Existenz. Wer auf Antworten aus ist, weil er Orientierung sucht in der verworrenen Welt, muss sich woanders umsehen. Wer erfahren möchte, wie jemand Worte dafür sucht, dass er aus der Welt gefallen ist, findet in Uwe Kolbe einen Kumpanen im Zweifel. Seine Lyrik ist Gegengift zum Geist der Zeit." (Anton Thuswaldner)