27.06.06 / 20:15h
GROOVE COLLECTIVE
Funky Music
Jay Rodriguez saxophone, flute & vocals
Fabio Morgeratrumpet
Barney McAll keyboards
Jonathan Maron bass
Chris Theberge percussions & vocals
Genji Siraisi drums & vocals

Live funk, hip hop, jazz, jamming, Afro-Cuban, soul, dancers, DJs, tapers,jazzheads, club remixers; this is Jam Band Music, this is Groove Music...this is Groove Collective.

Bereits Anfang der 90er wurde Groove Collective gegründet und ließen alle zwischenzeitlichen Modewellen mit ihrem hybriden Jazz-Funk-Latin-HipHop hinter sich. Nach Abklingen der Acid-Jazz-Welle, in die sie schlechterdings einsortiert wurden, hat die New-Yorker Combo mehr Tiefgang als die meisten Musiker der spärlichen Groove-Bewegung bewiesen, selbst wenn sie dieselbe Vorliebe für Partys und hemmungslose Sessions teilen. Ohne sich vorab festzulegen, mögen die Mitglieder dieser Formation unterschiedlicher Herkunft vor allem Mambo, Salsa,
Donald Byrd, die Head Hunters, Miles Davis und auch den Funk der „Jbs“ von George Clinton. Die Aufzählung der Einflüsse könnte über verschiedene Wege weitergeführt werden.

Ihre Musik mischt jede Art Klang, wenn es nur abgeht. Ihr neues Album People People Music Music für das junge französische Label De Luxe knüpft an die für sie typischen instrumentalen Themen an, die unter den Zuhörern prompt eine unbändige Bewegungslust verbreiten. Zur Stunde, da Live-Auftritte wieder einen vorrangigen Platz in der Musiklandschaft einnehmen (nach Jahren der Vorherrschaft von Studio-Laboranten, Produzenten und anderen Remixern), gehört Groove Collective, deren Bandgeschichte immer von einem Feuerwerk an Tourneen und Konzerten geprägt war, mit Recht zu den Gruppen, die einen Club genauso anheizen können wie einen großen Konzertsaal.

Nichtsdestotrotz arbeiten die Hauptakteure dieser Gruppe nicht mit dem Konzept einfacher Tricks. Die sechs aktuellen Mitglieder der Gruppe – Jay Rodriguez (sax), Genji Siraisi (dms), Fabio Morgera (tp), Chris "Fatoye" Theberge (perc), Barney McAll (cl), Jonathan Maron (b) –verwandeln groove in ihren jazzigen Kompositionen auf vielfältige Weise. Der Funkeinfluß ermöglicht ständig gemeinsame oder individuelle Ekstasen.